Aral Farolin LT

 

Aral Farolin LT Werden zur indirekten Beheizung von Wärmeübertragungsanlagen eingesetzt

Wärmeträger auf Mineralölbasis

 

Beschreibung

 

Aral Farolin LT sind hinsichtlich niedrigem Dampfdruck, hoher thermischer Stabilität sowie hoher spezifischer Wärme und guter Wärmeleitfähigkeit ausgewählte Wärmeträger auf Mineralölbasis.

Anwendung

 

Die Wärmeträger Aral Farolin werden zur drucklosen, indirekten Beheizung von Wärmeübertragungsanlagen, z.B. in der Lebensmittel-, Bau- , Kunststoff-, Holz- und Metallindustrie sowie in Wäschereien und auf Schiffen eingesetzt. Aral Farolin LT wird in Anlagen eingesetzt, die ein gutes Kältefließverhalten erfordern. Anwendungsbereich von -35 °C bis +280 °C (Filmtemperatur). Sind höhere Temperaturen erforderlich, stehen im BP-Programm synthetische Wärmeträger zur Verfügung.

 

Hinweise zur Anwendung

 

Wärmeträger dehnen sich beim Erwärmen aus, als Ausgleich muß in das Wärmeübertragungssystem ein Ausdehnungsgefäß installiert sein. Vor Befüllung des Systems muß eine Druckprüfung auf Dichtheit durchgeführt werden (kein Wasser verwenden). Anschließend sollte das System mit Aral Farolin LT gespült und nach Entleeren mit neuem Aral Farolin LT befüllt werden. Bei der Befüllung ist auf eine gute Entlüftung des Systems zu achten. Der Befüllvorgang ist beendet, wenn der Ölstand im Ausdehnungsgefäß 30 % bis 45 % des bei Betriebstemperatur zu erwartenden Ölstandes erreicht hat. Bei Inbetriebnahme ist die Anlage langsam aufzuheizen. Bei +100 °C bis +120°C sollte die Temperatur längere Zeit konstant gehalten werden, damit eventuell vorhandene Feuchtigkeit ausdampfen kann. Das Ausdehnungsgefäß ist die einzige Stelle, an welcher der Wärmeträger mit Luft in Berührung kommen kann. Obwohl Aral Farolin LT eine ausgezeichnete Oxidationsstabilität besitzt, sollte die Öltemperatur im Ausdehnungsgefäß +50 °C nicht überschreiten. Eine Abdeckung mit Schwimmkörpern (z.B. Plastikbällen) verkleinert die Kontaktfläche Öl/Luft. Bei +50 °C überschreitenden Temperaturen ist ein Inertgasabdeckung (z.B. Stickstoff) vorzusehen. Hinweise : Die in der nachstehenden Tabelle genannten Kennwerte Flammpunkt und Zündtemperatur stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der zulässigen Einsatztemperatur des Wärmeträgers. Es sind lediglich charakteristische Eigenschaftsdaten. Praktisch alle Wärmeübertragungsanlagen werden mit über diesen Kennwerten liegenden Temperaturen betrieben.

Bei der Konstruktion und beim Betreiben von Wärmeübertragungsanlagen sind zu beachten:

DIN 4754 “Wärmeübertragungsanlagen mit organischen Flüssigkeiten – Sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfung”
VDI 3033 “Wärmeübertragungsanlagen mit anderen Wärmeträgern als Wasser – Aufbau, Betrieb und Instandhaltung”

 

Vorteile

 

  • Ausgezeichnete Wärmeübertragungseigenschaften und gleichbleibend hohe Wärmeübertragungsleistung.
  • Gutes Fließverhalten beim Anfahren kalter Anlagen.
  • Sichert bei sachgerechter Anlagenkonstruktion und sachgerechtem Betrieb langes einwandfreies Arbeiten der Anlage.

 

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